Sonntag

immernoch.

Wenn ihr das hier lest ist es lang vorbei
Ich ertrank in Tränen und dreh mich im Kreis
Der Wink des Schicksals, vielleicht sollte es so sein
Zwei Seelenverwandte für immer allein

Ein letzter Blick, komm dreh dich um
Schau mich an und sag, dass Alles nur gelogen war
Verzweiflung unsere Droge
Blind vor Wut schrei ich dich an
Wieso, warum und irgendwann
Wirst auch du einmal bezahln
für all die Qualn in all den Tagn, Wochen.

Nur noch ein allerletzter Kuss
und dann will ich sterben
Warum es so tragisch enden muss
ein Herz in 1000 Scherben

Du hast meine Tränen nie gezählt
Hast einfach weggesehn
Die Zweifel nie verjagt
Nie den letzten Schritt gewagt

Es lässt mich einfach nicht mehr los
gefangen in schwarzer Leere
Ich spür noch immer ihren Puls
Sie lässt mich einfach nicht mehr los..

Ich weiß nicht, von wem dieses Gedicht ist. Ich hab's im Internet gefunden.

Samstag

Bleib noch.

Ich bin nicht sicher wie ich ohne, dass du hier bist, atmen soll. Ich bin nicht sicher, ob ich bereit bin "Auf Wiedersehen" zu sagen, zu allem was wir waren. Sei bei mir.. bleib bei mir.. nur für jetzt.. Lass die Zeit entscheiden, wann ich dich nicht mehr brauche. Meine Hand sucht nach deiner Hand in einem dunklen Raum. Ich kann dich nicht finden, hilf mir! Suchst du nach mir? Kann ich jemals wieder fühlen? Lüg mich an, ich verblasse. Ich kann dich nicht verlassen. Erzähl mir, dass ich dich nicht brauche. Meine Hand sucht nach deiner Hand in einem dunklen Raum. Ich kann dich nicht finden, hilf mir! Suchst du nach mir? Brenne das für mich in meinen Kopf. Sag mir wie es sein soll - wie alles weiter geht und wie ich ohne dich an meiner Seite sein werde. Meine Hand sucht nach deiner Hand in einem dunklen Raum. Ich kann dich nicht finden, hilf mir! Suchst du nach mir? Meine Hand sucht nach deiner Hand in einem dunklen Raum. Ich kann dich nicht finden, hilf mir! Suchst du nach mir?

Sonntag

Zurück in die Vollkommenheit.

Ich mag diesen Raum nicht. Zwei von vier Wänden sind rosa. Ich hasse diese Farbe. Ich wohn hier jetzt schon seit ein paar Jahren, damals war ich so wie alle anderen. Ich mochte rosa, ich mochte dieses typische niveaulose Verhalten. Die meisten finden es gut, wenn man aus der Masse heraussticht. Aber das ist es nicht. Es ist eine weitere Art der Selbstzerstörung, zumindestens in diesem Fall. Man will sich zwanghaft anpassen. Vor einigen Monaten war es noch ganz schick, anders zu sein als die Norm dieser Generation. Diese Zeit ist jetzt vorbei. Es ist schwer, die passenden Freunde zu finden, geschweige denn den passenden Partner. Oder Erfahrungen zu sammeln. Versuch mal, einem Jungen in deinem Alter nah zu kommen, wenn du so tickst. Man kanns einfach nicht. Natürlich hat man Bekannte, aber das ist nicht das selbe. Wenn du jemanden finden möchtest, der so denkt und handelt wie du, dann ist das eine lange, verbitterte Suche. Und meist einfach hoffnungslos, das merkt man immer wieder. Schon wenn man merkt, dass jemand den Geschmack in sachen Musik und Büchern etc. teilt, besteht eine gewisse Verbindung. Von Anfang an. Deswegen tut dir die Wahrheit im nachhinein auch so verdammt weh. Wenn man zu viel erwartet, dann wird man eben enttäuscht. Ich will wieder ich sein.

zufrieden?

Schmerzen durchströmen meinen gesamten Körper, der einst aus leblosigkeit und gefühlslosigkeit bestand. - Natürlich sollte man in einer bestimmten Art und Weise froh darüber sein, überhaupt mal wieder etwas zu spüren.. aber es zieht einen bis zum Grund und immer tiefer. Wie kann etwas, was jemanden so glücklich macht, zugleich so unglücklich machen? Manchmal fühlt es sich so an, als wären tausende von Fluten in mir, die alles mit sich reißen. Was ist dieses Etwas, dass mich von innen ganz langsam auffrisst? Ich weiß nicht, wie ich es weiter definieren könnte, es ist merkwürdig.. abartig und pervers. Ist es die Wut, die mich so kaputt macht? Die Wut auf mich selbst, auf das, was ich bis jetzt in meinem Leben vollbracht habe? Nichts?!