Von klein auf wird dir langsam bei gebracht, alleine klar zu kommen. Du bist jung, lernst grade zu laufen. Hier und da fällst du mal hin, und dir wird geholfen wieder aufzustehen. Meist sind dafür deine Eltern verantwortlich. Da du weißt, dass dir immer wieder weiter aufgeholfen wird, tänzelst du durch die Gegend. Nach einiger Zeit entdeckst du das "sich im Kreis drehen, bis einem schwindlig wird", und hast enorm viel Gefallen daran. Aber irgendwann fällst du auf den Po. Deine Eltern intressiert es nicht, und somit musst du selbst aufstehen. Du krabbelst also zum Wohnzimmertisch und ziehst dich an ihm hoch. So entwickelt es sich mit den Jahren. Später, in der Schule fälltst du oft hin. Du wirst wahrscheinlich Liebeskummer haben, weinen, weil die beste Grundschulfreundin eine neue beste Freundin hat und traurig sein, weil du eine 5 geschrieben hast. Dann helfen dir deine Freunde dabei, wieder aufzustehen. Sie ermutigen dich, und sagen dir, dass du alles schaffen kannst wenn du nur willst! Aber mit der Zeit werden sich alle verabschieden. Keiner wird dir helfen, wieder aufzustehen. Du musst kämpfen, und wer das nicht schafft, muss leider gehen. Jeder muss lernen, auf sich selbst aufzupassen. Wen intressiert schon dein Wohlergehen? Kaum jemanden.

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